Der Verband Österreichischer Privatstiftungen wurde 1997 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Interessen des jungen Rechtsinstituts der Privatstiftung in der Öffentlichkeit und vor allem gegenüber dem Gesetzgeber zu vertreten und seine Mitglieder laufend über relevante Entwicklungen im rechtlichen und steuerlichen Bereich zu informieren.
In den vergangenen Jahren wurden eine Reihe von Vorträgen und Debatten für Mitglieder des Verbandes organisiert, eine in unregelmäßigen Abständen erscheinende Publikation über aktuelle Entwicklungen herausgegeben (der „Bulletin“) und die Stiftungsfibel publiziert, die in kurzen und einfach gehaltenen Worten die wesentlichen zivilrechtlichen und steuerlichen Aspekte, die den Vorstand von Stiftungen betreffen, zusammenfaßt.
Durch aktive Öffentlichkeitsarbeit und Kontaktaufnahme zu den Entscheidungsträgern in den Ministerien wird stets versucht, die drohenden steuerlichen Verschlechterungen von den Stiftungen abzuwenden.

Dr. Veit Sorger
„Das Stiftungsrecht bringt für Unternehmen, aber auch für Privatpersonen, wichtige Vorteile in und für Österreich. So wurde beispielsweise durch das Privatstiftungsgesetz auch der Fortbestand unseres Unternehmens in privater Hand gesichert. Denn die Erbschaftssteuer nach dem Tod meines Vaters hätte das Erbe außerordentlich belastet und damit auch das Unternehmen gefährdet.
Im Privatbereich wird durch Stiftungen die Erhaltung von Familienvermögen gesichert, und es kann gegen Erbschaftsstreitigkeiten vorgesorgt werden. Auch meine ich, dass Stiftungen eine wichtige Einrichtung für künstlerische, wissenschaftliche und karikative Zwecke sind, die der Allgemeinheit zugute kommen.“