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Steuerreform: Stifter befürchten Verschlechterungen

"orf.at" vom 04.03.2015

Zwei Wochen vor der Präsentation der Steuerreform steigen die Privatstifter auf die Barrikaden, fürchten sie doch weitere Verschlechterungen. Schon jetzt sei die rechtliche Lage unsicher, Geld ein scheues Reh. „Schweiz und Liechtenstein sind gute Nachbarländer“, meint Banker Heinrich Spängler - wenngleich die Stifter, unter ihnen Industrielle, die viele Jobs stellten, nicht freiwillig abwanderten.

VÖP: „Keiner möchte Österreich verlassen“

„Keiner möchte Österreich verlassen“, stellte Veit Sorger, Präsident des Verbands der Österreichischen Privatstiftungen (VÖP) und frühere Chef der Industriellenvereinigung (IV), heute klar. Aber wenn man die Wirtschaftsparameter der Schweiz mit jenen Österreichs vergleiche (Franken versus Euro, Staatsschulden), sei klar, welcher Standort besser abschneide.

Sein Nachfolger bei der IV, Georg Kapsch, hatte vorige Woche öffentlich damit gedroht, seine eigene Stiftung mit Firmenanteilen ins Ausland zu verlagern, sollte das Stiftungsrecht neuerlich verschärft werden. Konkret wissen die Privatstifter freilich noch nicht, welche steuerlichen Belastungen auf sie zukommen könnten. Sie fürchten aber, dass die Abgabe auf Dividenden erhöht und das Vererben teurer werden könnte, so VÖP-Generalsekretär und Ex-Kathrein-Bank-Chef Christoph Kraus. Auch könnten Privatstiftungen womöglich zu mehr Transparenz „gezwungen“ werden, sprich dazu, Privatvermögen offenzulegen.

 

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