
Sehr geehrte Damen und Herrn,
vor kurzem ist das neue Stiftungsjahrbuch 2010 erschienen:
Maximilian Eiselsberg (Hg.)
Jahrbuch Stiftungsrecht 2010
Der Herausgeber Dr. Maximilian Eiselsberg ist Rechtsanwalt in Wien.
ISBN 978-3-7083-0698-8
Umfang: 421 Seiten; gebunden, Format: 22,50 cm hoch; 15,50 cm breit
Ladenpreis: € 48,80
Man könnte meinen, dass die einzelnen Länder in einem gewissen Konkurrenzverhältnis bei der Attraktivität des Stiftungsrechts lägen. Österreich jedenfalls dürfte relativ interessante Bedingungen bieten, trotz einiger Misstöne aus der Politik, denn ansonsten gäbe es nicht so viele Privatstiftungen in diesem Land. Umso wichtiger ist daher auch die Kenntnis der Rechtsinstitute anderer Staaten, insbesondere der unmittelbaren Nachbarn wie Deutschland und Liechtenstein, aber auch des Trusts oder des „Charitable Giving“ in den USA.
In Österreich war die zweite Jahreshälfte 2009 durch zwei Entscheidungen des OGH geprägt, die für großes Aufsehen in der Öffentlichkeit und zu starker Verunsicherung bei Stiftern und Stiftungsorganen, aber auch bei deren Beratern, sorgten. Hier werden die bei verschiedenen Anlässen und in zahlreichen Publikationen vertretenen Ansichten zusammengefasst und der aktuelle Meinungsstand in Wissenschaft und Lehre, aber auch – bedeutsam für die Praxis – im Alltag der Firmenbuchgerichte wiedergegeben. Bis herauf zum Ergebnis von Veranstaltungen im Frühjahr 2010!
Eine Studie zeigt die volkswirtschaftliche Bedeutung der Privatstiftungen. In Deutschland wird das philanthropische Engagement deutscher Stiftungen beleuchtet, aber auch das soziale Engagement österreichischer Stifter und Privatstiftungen. Hinterfragt wird auch der steuerliche Hintergrund als Motivation für die oftmals spektakulären Großspenden in den Vereinigten Staaten. Ein weiteres Kapitel widmet sich der stets als „Gegenpol“ zur „kontinentaleuropäischen“ Stiftung gesehenen angelsächsischen Trust-Konzeption und den steuerlichen Auswirkungen, die sich „über die Grenze“ ergeben. Dem Stiftungsmanagement aus der Sicht der optimalen Besetzung des Vorstandes ist ein weiterer Beitrag gewidmet.
Aufgrund der großen Verunsicherungen auf den Kapitalmärkten wird eine fundamentale Analyse von Hedgefonds und der Hedgefondssystematik geboten und die Bedeutung professioneller Vermögensverwaltung durch Family Offices als Modell einer in Österreich kaum vorhandenen Dienstleistung dargestellt.
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